Nov 24 2009
Das Elend der bulgarischen Straßentiere
“Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern
Leben inmitten von Leben das auch leben will!”
(Albert Schweitzer)
“Indem wir Tiere töten, bringen wir Kindern bei,
dass nicht jedes Leben gleichviel wert ist. Darin
liegen die Wurzeln des Faschismus. Die Traumatisierung
der Kinder durch Gewalt am Tier, die sie unter dem
Vorzeichen von Normalität erfahren, hat verheerende
Folgen für die Kinder.”
(Dr. Erika Gartmann)
Hier ein Ausschnitt aus der Homepage des Vereins “Deutsch-Bulgarische Straßentier-Nothilfe e.V.” :
Situation im “Urlaubsparadies” Bulgarien:
7000 - 10 000 streunende Hunde schätzt man ungefähr für
die Region Varna und die angrenzenden Seebäder – 60 000
- 100 000 nimmt man für Sofia an! Dort versuchte man
das Problem mit “Großreinemachen” zu
bewältigen, durch Massentötungen der unmenschlichsten
Art. Auch ein schwunghafter Handel mit den Fellen der
getöteten Tiere war im Gange. Es gab heimliche Foto-
und Videoaufnahmen aus der berüchtigten Tötungsanstalt
Losenetz bei Sofia, die uns das Blut in den Adern
erstarren ließen.
Die dortige Administration unter dem damaligen
Oberbürgermeister Sofianski und seines Stellvertreters
Spirov, war niemals bereit, andere Gedanken als die der
Vernichtung zuzulassen, die einen Höhepunkt zum Besuch
des Papstes im Mai 2002 fand. Und der Vatikan, obgleich
von Hunderten entsetzter Tierschützer informiert,
schwieg…
Wir wollten unter allen Umständen verhindern, dass ein
Urlaubsparadies ebenfalls zum Schlachthaus wird, denn
überall, von Touristen unbemerkt, befanden sich die
Tötungsstationen. Schießfreudige Bulgaren machen
ungehindert Jagd auf streunende Tiere. Wölfchen war nur
eines ihrer Opfer. Man sieht allerorten nicht nur
halbverhungerte, sondern auch misshandelte und schwer
verstümmelte Tiere. In diesem Land steckt der
Tierschutz noch in den Kinderschuhen - aber:
Misshandlung von Tieren gibt es weltweit - auch bei
uns! Den 54 Schrotkugeln im Kopf der bulgarischen Dogge
Leon steht der skalpierte Schäferhund gegenüber, dessen
Misshandler polizeilich in Hessen gesucht - (aber wohl
kaum gefunden werden) - wird. Und ob die amerikanische
Methode, sich seiner ungeliebten Haustiere durch
Tierklappen - säuberlich nach Größe geordnet - zu
entledigen, wünschenswerter ist als die bulgarische
Euthanasie, verdient keine Diskussion. Wir haben es mit
einem weltweiten Problem zu tun und nur um einen
kleinen Teil davon können wir uns kümmern.
Hundeleben in Bulgarien
Sie leben unter Autos
Sie leben unter Autos…
Sie leben in Parkanlagen
… in Parkanlagen
…oder sollen, an der Kette liegend, leere Grundstücke
bewachen.
Und manchmal kommt eine gnädige Hand, die Futter gibt.
…und Hunger und Durst sind ihre ständigen Begleiter.
Deutsch-Bulgarische-Straßentier-Nothilfe e.V.
www.db-tierhilfe.de

Auf dem Foto seht Ihr meine Patenhündin “Dopka” aus Bulgarien. Sie lebt in Sofia in einem der Tierheime des Vereins Deutsch-Bulgarische-Straßentier-Nothilfe e.V. und sucht ein liebevolles Zuhause !
Mehr Fotos von Dopka und Infos über sie findet Ihr auch hier im News-Blog in meiner Galerie.

















